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Was ist ein Ölabscheider?

Ölabscheider

Ölabscheider dienen der Abwasserbehandlung und damit dem Gewässerschutz. Zu den abscheidbaren Leichtflüssigkeiten zählen Heizöl, Benzin- und Diesel-Kraftstoff, Schmieröle sowie andere mineralische Ölprodukte. Ohne den Einsatz von Abscheidern würden Öle in die öffentlichen Entwässerungsnetze und schließlich auch in das Grundwasser gelangen.


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Einsatzorte und Funktionen von Ölabscheideranlagen

Ölabscheideranlagen kommen in Tankstellen, Autowaschanlagen, Kfz-Werkstätten und anderen Betrieben zum Einsatz, in denen wassergefährdende Öle anfallen. Die Funktion von Abscheidungsanlagen beruht auf dem Dichteunterschied von Ölen und Wasser: Das im Abwasser befindliche leichte Öl schwimmt innerhalb eines Ölabscheiders auf und wird dann zwecks Entsorgung von der Wasseroberfläche abgesaugt. Unter einer im Abscheider befindlichen Tauchwand tritt das gereinigte Wasser aus, das nunmehr dem Kanalisationsnetz zugeführt werden kann.


Ölabscheider Mitarbeiter

Prüfung und Wartung

Der Betreiber ist laut Gesetz verpflichtet die ordnungs- und sachgemäße Funktion seiner Abscheideranlage sicherzustellen. Hierzu gehört die Führung eines Betriebstagebuchs, die monatliche Eigenkontrolle durch einen Sachkundigen, sowie die halbjährliche Wartung gemäß den Herstellervorschriften. Bei der monatlichen Eigenkontrolle sind folgende Arbeiten durchzuführen: Messung der Schichtdicke bzw. des Volumens der abgeschiedenen Leichtflüssigkeit im Abscheider, Messung der Schlammschichtdicke, Kontrolle der Funktionsfähigkeit des selbsttätigen Abschlusses (Schwimmer) im Ölabscheider, Sichtkontrolle des allgemeinen Anlagenzustands. Zusätzliche Arbeiten bei der Wartung: Entnahme und Analyse der Abwasserprobe auf Kohlenwasserstoffe und pH-Wert, Kontrolle des Betriebstagebuchs.

Die Generalinspektion von Ölabscheideranlagen

Vor der Inbetriebnahme eines Ölabscheiders und anschließend alle fünf Jahre besteht nach DIN 1999-100 die Pflicht zur Durchführung einer Prüfung (Generalinspektion) durch einen Sachverständigen oder einem Fachkundigen. Vor der Prüfung muss die gesamte Ölabscheideranlage entleert und gereinigt werden. Bei der Generalinspektion werden alle Anlagenteile (inkl. der Zulaufleitungen zur Ölabscheideranlage) mit Wasser auf Dichtheit geprüft. Zu der Prüfung gehört auch die Zustandskontrolle der technischen Bauteile sowie der Innenwandflächen zum Arbeitsumfang der Generalinspektion. Das Betriebstagebuch mit allen erforderlichen behördlichen Genehmigungen und anderen notwendigen Nachweisen wird kontrolliert. Alle Prüfergebnisse werden in einem Generalinspektionsbericht dokumentiert.

Sanierung von Ölabscheidereinrichtungen

Grundlage eines Abscheidersanierungskonzepts ist der aktuelle Prüfbericht der Generalinspektion. Schlammfänge und Ölabscheider aus Beton oder Stahlbeton sind zur Sicherstellung der Standsicherheit und der dauerhaften Dichtheit gegen Leichtflüssigkeit mit einer Beschichtung nach DIN EN 858-1 auszuführen. Die bei der Prüfung lokalisierten undichten Stellen, werden fachgerecht abgedichtet. Unsere Dichtmittel erfüllen die Anforderungen nach DIN EN 858-1. Sanierungen dürfen nur von Fachbetrieben nach Wasserhaushaltsgesetz (WHG) durchgeführt werden. Aufgrund der fachgerechten Sanierung geben wir 5 Jahre und 6 Montage Garantie auf die Dichtheit der Anlage.

Um die einwandfreie Funktion der Ölabscheideranlage zu gewährleisten, wird diese bei den Wartungen durch unsere Fachkundigen überprüft. Defekte Einbauteile (Koaleszenzmaterial, selbsttätiger Abschluss, Warnanlage mit Sonden etc.) können wir für Sie nachrüsten und fachgerecht montieren. Wir verwenden nur bauartzugelassene Ersatzteile des Herstellers.

Die Stilllegung einer Abscheideranlage

Eine Stilllegung kommt in Betracht, wenn kein kontaminiertes Abwasser mehr anfällt. Vorab ist eine fachgerechte Entleerung und Entsorgung der Ölabscheiderinhalte erforderlich. Die Stilllegung bedarf der Zustimmung der zuständigen Überwachungsbehörde und muss durch einen Sachverständigen bzw. Fachkundigen geprüft und bescheinigt werden.

Der Einbau eines neuen Ölabscheiders

Der Anschluss und der Einbau einer Abscheideranlage an die Entwässerungsanlage ist entsprechend den örtlichen Vorschriften und nach Rücksprache mit der zuständigen Behörde vorzunehmen. Die Art und Nenngröße der neuen Abscheideranlage ist abhängig von den jeweiligen Gegebenheiten (Abwasserherkunft, Abwasseranfallstellen etc.) und muss individuell bestimmt werden. Unsere Fachkundigen erstellen Ihnen hierfür ein unverbindliches Angebot für das nötige Konzept inkl. Berechnung der erforderlichen Nenngröße.

Preise und Kosten

Der Preis für die Errichtung eines Ölabscheiders hängt von den individuellen Erfordernissen des jeweiligen Unternehmens ab. Die Betriebskosten einer Ölabscheideranlage sind abhängig von der Art und Größe des Abscheiders. Wir beraten Sie gerne auch vor Ort zu den verschiedenen Möglichkeiten bzgl. Einbauvarianten von Ölabscheidern sowie zu Sanierungen und Stillegungen. Gerne erstellen wir Ihnen ein kostenloses und unverbindliches Angebot.


Wann ist ein Ölabscheider sinnvoll und wann erforderlich?

Die §§ 57 und 58 des Wasserhaushaltsgesetzes (WHG) regeln die Abwassereinleitung in Gewässer und in öffentliche Abwasseranlagen. Anhang 49 der Abwasserverordnung (AbwV) enthält Vorschriften für Betriebe, in denen mineralölhaltige Abwässer anfallen. Unabhängig von einer gesetzlichen Pflicht ist die Nutzung einer Ölabscheideranlage häufig bereits aus ökologischen und wirtschaftlichen Gründen sinnvoll. Mängel einer Betriebsanlage werden frühzeitiger entdeckt. Umweltschäden lassen sich bei Nutzung einer Abscheideranlage vermeiden.