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Was ist ein Leckanzeiger?

Leckanzeiger

Leckanzeiger überprüfen die Dichtheit von Tankanlagen. Die Bedeutung von Leckanzeigesystemen ergibt sich daraus, dass aus Tanks austretende Gefahrstoffe erhebliche Umweltschäden verursachen können. Leckanzeiger stellen sicher, dass die Undichtheit einer Tankanlage rechtzeitig erkannt wird. Die Einleitung von Gegenmaßnahmen ist möglich, bevor beispielsweise Heizöl oder Kraftstoffe in die Kanalisation oder in das Erdreich gelangen.


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Ihre Ansprechpartner:

 

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Das Prinzip der doppelten Sicherheit

Für alle Tankanlagen gilt das Prinzip der doppelten Sicherheit, das eine gefahrlose Gefahrstoff-Lagerung gewährleisten soll. Nach diesem Prinzip muss jeder Tank über Schutzvorrichtungen in Form von zwei Barrieren verfügen, die das Auslaufen von Gefahrstoffen wie z. B. Heizöl verhindern. Zwischen den beiden Außenhüllen eines Tanks („Barrieren“) befindet sich ein Zwischenraum („Überwachungsraum“). Die innere Tankhülle wird als „primäre Barriere“, die äußere Tankhülle als „sekundäre Barriere“ bezeichnet.


Leckanzeiger Mitarbeiter

Unterdruck-Leckanzeiger

Bei einem Unterdruck-Leckanzeigesystem sorgt eine Pumpe fortlaufend für die Aufrechterhaltung eines bestimmten Unterdrucks im Überwachungsraum. Sollte ein Überdruck entstehen, so schaltet sich die Pumpe automatisch ein, um den Druck zu stabilisieren. Vergrößert sich das in einer der Tankwände befindliche Leck, so wird die Pumpe immer öfter und länger aktiv, bis sie schließlich ununterbrochen in Betrieb ist. Falls der Druck aufgrund der Größe des Lecks selbst bei laufender Pumpe nicht mehr aufrechterhalten werden kann, dann wird ein Alarm ausgelöst. Wenn eine (meistens rote) Lampe aufleuchtet oder der Leckanzeiger brummt, dann ist unverzüglich eine Prüfung der Anzeige und ggf. eine Wartung durchzuführen. Luftlecks können oberhalb des Flüssigkeitsstands von Tanks an der Innen- oder Außenwand, aber auch an Leitungen oder am Leckanzeiger selbst auftreten.

Flüssigkeits-Leckanzeiger

Bei Nutzung von Flüssigkeits-Leckanzeigern dringt bei einem Leck Grundwasser oder Heizöl in den Überwachungsraum zwischen den beiden Tankhüllen ein. Die einströmende Flüssigkeit erhöht den Druck im Überwachungsraum, so dass sich die Pumpe phasenweise einschaltet, um den Unterdruck wiederherzustellen. Dringt weiterhin Flüssigkeit ein, so steigt sie in der Saugleitung des Leckanzeigers auf. Bei Erreichen einer Flüssigkeitssperre schließt die Sperre automatisch und trennt die Pumpeinrichtung vom Überwachungsraum. Die gegen die geschlossene Sperre anpumpende Pumpe vermag nunmehr keinen Unterdruck mehr zu erzeugen. Der Druck steigt daher weiter an und löst Alarm aus.

Leckanzeigesysteme mit Sichtgeräten

Spezielle Leckanzeiger verfügen über flüssigkeitsbasierte Sichtgeräte, die ausschließlich bei oberirdischen Öltanks eingesetzt werden. Diese Systeme lösen bei einem Leck keine optischen oder akustischen Signale aus. Ein Leck wird vielmehr dadurch angezeigt, dass der Pegel einer Anzeigeflüssigkeit im Sichtgerät absinkt. Der Pegelstand der Leckanzeige-Flüssigkeit muss durch Sichtkontrolle kontinuierlich überwacht werden. Das Sichtgerät ist im Rahmen einer regelmäßigen Wartung auf ordnungsgemäße Funktion zu überprüfen.

Explosionsschutz bei Unterdruck-Leckanzeigern

Da bei Einsatz von Unterdruck-Systemen Dämpfe und Lagergut in den Leckanzeiger, die Verbindungsleitungen und den Überwachungsraum gelangen können, wird bei allen Bauteilen einer Tankanlage darauf geachtet, dass eine chemische Reaktion mit Dämpfen und Lagergut ausgeschlossen ist. Gehen von bestimmten Gasen (z. B. von Benzin-Dämpfen) Explosionsgefahren aus, so wird der Leckanzeiger explosionsgeschützt konstruiert.

Wo kommen Leckanzeiger-Systeme zur Anwendung?

Leckanzeigegeräte werden zur Überwachung verschiedenster stationärer Tankanlagen eingesetzt:

 

  • Von Heizöl-Endverbrauchern betriebene unterirdische und oberirdische doppelwandige Tankanlagen werden mit Leckanzeigern ausgestattet.
  • In Tanklagern, Raffinerien und Chemie-Anlagen kommen Leckanzeiger-Systeme bei doppelwandigen Behältern und Rohrleitungen zum Einsatz.

 

Die Kosten eines Leckanzeigesystems

Angesichts der möglichen Folgekosten eines Tank-Lecks darf auf ein Leckanzeigesystem nicht verzichtet werden. Wir versorgen Sie bei Bedarf auch mit hochwertigen Ersatzteilen und sorgen für eine professionelle Wartung. Wir beraten Sie gerne und informieren Sie auch über die Preise von Leckanzeigern.


Die Funktionsweise von Leckanzeigesystemen

Leckanzeiger sind Bauteile einer Tankanlage, die durch akustische und optische Signale die Undichtheit eines Tanks anzeigen. Leckanzeige-Systeme werden in doppelwandigen Tanks oder in einwandigen Tanks installiert, die über eine zusätzliche Innenhülle verfügen. Der Überwachungsraum zwischen den beiden Tankwänden wird durch das Leckanzeigegerät kontrolliert. Leckanzeigegeräte arbeiten mit den Anzeigemedien Luft oder Flüssigkeit. In neu errichteten unterirdischen Heizöltanks dürfen nur auf Luft-Basis arbeitende Leckanzeigegeräte eingesetzt werden.